Verteilen wir die Elemente, bevor das Bild entsteht
Das Produkt soll rechts stehen, oben bleibt Platz für den Titel, das Licht kommt von der Seite. Das lässt sich beschreiben. In FLUX 3 Image kannst du wichtigen Elementen aber auch rechteckige Rahmen zuweisen. Du bereitest den Aufbau selbst oder mit einem Sprachmodell vor und verschiebst anschließend die gewünschten Bereiche. Black Forest Labs zeigt diesen Ablauf im Browser und bietet ihn über eine API an.
Bei einem Cover ist das eine konkrete Hilfe. Was bringt uns eine tolle Illustration, wenn das Gesicht genau unter dem Titel liegt und beim quadratischen Zuschnitt das Hauptobjekt verschwindet? Hier kümmern wir uns schon vor der Generierung um den Platz der Elemente.
Stell dir das Album „Spätes Licht“ vor
Unsere Idee für ein fiktives Albumcover: ein durchscheinender orangefarbener Körper über einer dunkelblauen Fläche, darunter ein langer Schatten. Schieben wir das Objekt etwas nach rechts und lassen das obere Viertel für den Namen „Spätes Licht“ frei. Schon anhand weniger Rechtecke können wir überlegen, ob die Komposition als Miniatur lesbar bleibt.
Füge den Titel später im Grafikeditor hinzu. So bestimmst du Schrift, Abstände und Umbrüche selbst. Für eine Ankündigung im Hochformat ordnest du die Elemente neu an: Schneidest du nur die Seiten des Quadrats ab, geht vielleicht genau der Raum verloren, auf dem der Entwurf beruht. Das ist ein Vorschlag zur Umsetzung. Wir haben diese Grafik noch nicht generiert.
Der Rahmen zeigt auch die Stelle für eine Korrektur
In der BFL-Dokumentation reichen die Koordinaten von 0 bis 1000, unabhängig von der Bildgröße. Mit einem Rahmen kannst du eine Farbänderung, Verschiebung, Ersetzung oder Entfernung eines Elements kennzeichnen. Das Modell nimmt bis zu zehn Referenzbilder an, also Vorlagen für das gewünschte Aussehen, und bietet eine 4K-Ausgabe.
Ein Detail zählt dabei: Der Rahmen bestimmt Position und Größe, ist aber keine harte Maske. Das Objekt kann etwas über die Grenze hinausragen. Lass deshalb Abstand zum Titel. BFL erklärt, dass die übrigen Bildbereiche beim Bearbeiten erhalten bleiben. Schau dir nach dem Verschieben des Körpers besonders Schatten und Reflexionen an. Sie sollten zur neuen Position passen.
Am Ende bekommen wir ein Bild für die weitere Gestaltung
Die fertige Datei ist ein Rasterbild, besteht also aus Pixeln. Die Rahmen machen daraus kein Dokument mit getrennten Ebenen für Körper, Schatten und Hintergrund. Bewahre die Beschreibung des Aufbaus, die Eingaben und die gewählte Illustration neben dem Coverprojekt auf. So kannst du die Entscheidungen später nachvollziehen.
Unser Plakatstudio liefert SVG mit bearbeitbaren Figuren und Text. Eine generierte Illustration kann dagegen das Material sein, um das herum du Typografie und Komposition selbst gestaltest. Mit beiden Arbeitsweisen behältst du Einfluss auf den endgültigen Aufbau.
Quellen und weiterführende Links
Die Quellen zu diesem Artikel. Anleitungen und Beispielszenarien sind Vorschläge unserer Redaktion.
- Black Forest Labs: FLUX 3 Image – Aufbau, Bearbeitung und Browserzugang (öffnet einen neuen Tab)bfl.ai
- BFL-Dokumentation: Rahmen, Referenzbilder und Ausgabeformate (öffnet einen neuen Tab)docs.bfl.ai
- Themenanstoß: Promptowy, Komposition mit Rahmen – 1. Oktober 2026 (öffnet einen neuen Tab)promptowy.com
- Cookie Analytics: Öffne unser SVG-Plakatstudio (öffnet einen neuen Tab)qkianalytics.pl
- BFL-Dokumentation: Position, Größe und Grenzen der Rahmen (öffnet einen neuen Tab)docs.bfl.ai