Wie lange dauern dreißig Aufgaben bei dir?
Rechnen wir nach: 30 Aufgaben pro Woche zu je 12 Minuten ergeben sechs Stunden. Schon haben wir die Idee für einen ersten Prototyp mit KI. Zwei Felder, eine Schaltfläche, ein Ergebnis. Der Nutzer gibt die Anzahl der Aufgaben und die Zeit pro Aufgabe ein; das Programm multipliziert beides und teilt durch 60.
Das Modell hilft beim Code und beim Bildschirmaufbau. Der Rechner selbst führt eine gewöhnliche Rechenoperation aus. Er sagt nicht vorher, wie viel Zeit du mit KI sparst. Pausen, parallele Arbeit und Unterschiede zwischen Aufgaben berücksichtigt er ebenfalls nicht. Schreiben wir das unter das Ergebnis, damit sechs Stunden nicht mehr bedeuten, als wir ausgerechnet haben.
So kannst du auch eine andere Idee eingrenzen: zwei Varianten vergleichen oder bei der Suche nach einer Anleitung helfen. Eine konkrete Tätigkeit gibt uns etwas zum Bauen. Bei „eine Website, die das Angebot erklärt“ ist der Anfang schwerer zu bestimmen.
Farben gleich. Was machen wir mit einem leeren Feld?
Legen wir zuerst die Regeln fest. Null ist erlaubt, negative Zahlen nicht. Ein leeres Feld sollte eine Meldung auslösen, statt kommentarlos eine Berechnung zu starten. Wähle auch einen Platz für das Ergebnis, damit nach dem Klick klar ist, wohin man schauen muss.
Anmeldung, Bezahlung und Datenspeicherung brauchen wir in dieser Übung nicht. Musst du davon in einer anderen Idee etwas zeigen, kennzeichne ein nicht funktionierendes Element deutlich als Demonstration. Hier beauftragen wir nur einen lokalen Rechner. Der folgende Prompt hält diesen Rahmen ein.
Probieren wir aus, was bei null passiert
Gib zuerst 30 Aufgaben zu je 12 Minuten ein: Das Ergebnis muss sechs Stunden betragen. Danach null und ein weiteres Beispiel, das du von Hand gerechnet hast. Lass ein Feld leer und versuche eine negative sowie eine sehr lange Zahl. Bei falschen Eingaben brauchen wir einen Hinweis zur Korrektur, statt einer Zahl, die ein gültiges Ergebnis vortäuscht.
Gehe mit Tab durch die Felder und starte die Berechnung ohne Maus. Ist das aktive Feld erkennbar? Sieh dir Ergebnis und Meldungen auf dem Handy und mit vergrößertem Text an. Sie sagen dem Nutzer, ob die Berechnung gelungen ist. Ragen sie aus dem Bildschirm, korrigiere das Layout.
Jetzt gib den Bildschirm jemand anderem
Bitte jemanden: „Finde heraus, wie viele Stunden 30 Aufgaben zu je 12 Minuten dauern.“ Lass ihm dann Zeit, ohne die Knöpfe zu erklären. Die Stelle, an der er hängen bleibt, verrät viel über den Bildschirm. Nach unserer Bedienungsanleitung wäre dasselbe Problem vielleicht unsichtbar geblieben.
Wähle die wichtigste einzelne Verbesserung. Vielleicht braucht das Feld einen besseren Namen, vielleicht gehört die Einheit näher ans Ergebnis. Weitere Funktionen sind nicht sofort nötig. Bewahre Code und Annahmen auf, auch wenn die Idee nach dem Versuch noch einfacher wird. Für die nächste Version hilft es zu wissen, woher der jetzige Aufbau stammt.
Quellen und weiterführende Links
Die Quellen zu diesem Artikel. Anleitungen und Beispielszenarien sind Vorschläge unserer Redaktion.
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